© Cornelia Richter

  

  

  

Dorf.Fragen

Soziale Raumstrategien und kollektive Selbstbauprojekte für mehr gemeinsame Identität und sozialen Zusammenhalt

  • Der nächste Termin wird am Montag, dem 3. Juni, um 18 Uhr sein. Treffpunkt ist das Gemeinde- und Vereinshaus in Briesen (Mark).

    Bei Fragen kann sich an folgende E-Mail gewandt werden: cornelia.richter@l-os.de

     

Dorf.Gestalten

Wie kann Material beschafft werden? Wer ist handwerklich begabt und kann bei allem, was mit sägen und hämmern zu tun hat, mit anpacken? Wer kann gut mit Kindern und Jugendlichen? Wen aus dem Ort könnte man noch aktivieren? Und wer hat Organisationstalent und kümmert sich um die Versorgung an den Aktionstagen?

Ganz unbekannt ist das Projekt „Dorf.Fragen“ wohl nun nicht mehr in Briesen, trotzdem freuen wir uns immer noch über neue Gesichter. Die nächste Chance, bei „Dorf.Fragen“ mitzumachen, gibt es am 03. Juni 2024. Um 18 Uhr werden wir uns am Gemeinde- und Vereinshaus treffen und in gemütlicher Runde den Projektstand besprechen und weiterentwickeln. Außerdem soll es darum gehen festzustellen, wer wie beim Projekt mithelfen und anpacken möchte und kann.

Dorf.Ideen

Jetzt nimmt das Projekt an Fahrt auf: Wer in Briesen mitreden und aktiv sein möchte, ist deshalb dazu eingeladen, am 20. April bei der Ideenwerkstatt Dorf.Ideen mitzumachen. Treffpunkt ist dieses Mal bei der Feuerwehr um 14 Uhr. Nachdem es beim Dorf.Spaziergang spannende Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten gab, werden nun vier Projektvorhaben diskutiert und weiterentwickelt.

Dabei gilt es, wichtige Fragen zu erörtern: Wer kann wie miteinbezogen werden? Wie muss etwas gestaltet werden, damit eine Aufenthalts- bzw. Nutzungsqualität für unterschiedliche Zielgruppen entsteht? Wer könnte bei der Umsetzung helfen, und was müsst vorher geklärt sein? Was wünscht sich der Einzelne für Briesen? All diese Fragen müssen ausgehandelt werden, bevor entschieden werden kann, welche Projektidee umsetzbar wäre und für Briesen am meisten Sinn ergibt. Ziel ist, dass am Ende zwei Ideen in die Vorauswahl kommen.

© Cornelia Richter

Dorf.Spaziergang

Wie kann man die Dorfgemeinschaft wieder stärken? Wo findet das Dorfleben eigentlich statt? Und wer kommt zusammen? Hat Briesen Wachstumsschmerzen? Welche Funktion erfüllt der Kernort für die umliegenden Ortsteile? Wer kann mit wem, und was schafft man eigentlich gemeinsam? Nach der Lesung wollten wir noch einmal mit den Briesenern ins Gespräch kommen und Orte ausloten, die für unser Projekt geeignet wären.

Gemeinsam mit den Architekten Volker Ihm und Markus Tauber konnten die Bürger:innen aus Briesen und Umgebung daher am 16. März 2024 um 14 Uhr das Dorf bei einem Spaziergang erkunden und sich an unterschiedlichen Stationen darüber auszutauschen, was hier mal war und was der Ort sein könnte. Als Treffpunkt wurde ein Pavillon vor der Post aufgebaut. Recht schnell flüchteten alle Anwesenden jedoch in die Kirche, um dem plötzlichen Regenschauer aus dem Weg zu gehen. Dies wurde genutzt, um die vorangegangene Arbeit mit den Schüler:innen der ortsansässigen Oberschule vorzustellen. Zum Glück war der Regen bald vorüber und es konnte losgehen. Besonder wichtig waren dabei nicht unbedingt die einzelnen Stationen, sondern auch der Austausch dazwischen. Deutlich spiegelte sich wider, dass die Kommunalwahlen nicht mehr in weiter Ferne liegen.

Dorf.Schüler

Dorf.Fragen im Kunstunterricht der Oberschule

Gleich bei der Lesung haben wir uns mit der Schulleitung der Oberschule verabredet, um auch Schüler:innen und damit Jugendliche in das Projekt einzubeziehen. Gemeinsam haben wir drei Einheiten des Kunstunterrichts in der siebten und achten Klasse gestaltet, in denen sie zunächst eine Karte von Briesen oder ihrem Heimatort sowie von ihrem Heimweg zeichnen durften und diese dann vorgestellt haben. Viele Schüler:innen kommen aus Briesen und den kleineren Orten in der direkten Umgebung.

Im letzten Schritt haben uns die Schüler:innen Briesen gezeigt und einzelne Orte vorgestellt. Dabei ist ganz deutlich geworden, welche Teile Briesens sie kaum wahrnehmen. Gerade für diejenigen, die mit dem Bus oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen, endet Briesen oft schon bei der Bushaltestelle oder am Bahnhof. Viel zu bieten, um die Kinder und Jugendlichen auch am Nachmittag ein wenig dazubehalten, hat der Ort nicht. Der Edeka und auch der Dönerladen stehen bei den Jugendlichen hoch im Kurs, sie liegen quasi auf dem Weg zum Bahnhof und lassen sich gut mit dem Heimweg verbinden.

© Cornelia Richter
© Stefan List

Dorf.Lesung

'Dorf.Fragen' meets 'Campus Kultur'

Im vergangen Herbst hat der Autor Philip Hart im Rahmen des Projektes „Campus SCHREIB Kultur“ zwei Wochen lang den Blick auf Briesen gerichtet. Dabei ist er verschiedenen Menschen in ihrem Alltag begegnet und hat sich mit der Geschichte des Ortes beschäftigt. Abschließend teilte er seine Eindrücke in einer Lesung und überzeugte mit seinen literarischen Fähigkeiten und detaillierten Beobachtungen.

Am 01. Februar 2024 luden wir zu einer zweiten Lesung ein, die auch dazu genutzt wurde, um gemeinsam über den Ort Briesen zu diskutieren: Wie gestaltet sich das gemeinsame Leben? Welche öffentlichen Orte gibt es in Briesen? Was fehlt? Welche Rolle spielt Briesen in der Region? Welches Miteinander ist für die Zukunft wünschenswert? Wie kann man die Dorfgemeinschaft stärken?

Lesung und Gespräch bilden einen Ausgangspunkt für das weitere Projekt. Förderung erhält das Projekt durch das Bundesprogramm ,Aller.Land'.  Unter dem Titel „Dorf.Fragen“ sollen gemeinsam mit den in Briesen und Umgebung lebenden Menschen Orte der Dorfgemeinschaft geschaffen und gestärkt werden. Vorstellbar ist dabei alles, was unterhalb einer Baugenehmigung läuft.

  • Mit dem Projekt „Dorf.Fragen_Raumstrategien und Selbstbauprojekte“ möchte der Landkreis Oder-Spree die Dorfgemeinschaften im ländlichen Raum stärken, angefangen bei Briesen (Mark). Für eineinhalb Jahre wird erprobt, wie das Gemeinwesen von Dörfern wiederbelebt und seine Akteur:innen besser vernetzt werden können. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Bewohner:innen ins Gespräch zu bringen.

  • Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ Das Programm wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern für Heimat (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULE plus).

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.