„Campus MUSEUMS Kultur“

Campus hält Einzug ins Museum

kolonialokal

Eröffnung am 13. April im museum oder-spree

© Armin Herrmann / Messer Bantu Volk der Ovambo (heutiges Namibia) aus dem Bestand des museum oder-spree

Klangkunst

Künstler baut Klanginstallation

© Anja Lange / Instalation selbstspielende Instrumente

„Campus Kultur“ meets „Dorf.Fragen“

Lesung und Bürgerdialog

Im vergangen Herbst hat der Autor Philip Hart im Rahmen des Projektes „Campus SCHREIB Kultur“ zwei Wochen lang den Blick auf Briesen gerichtet. Dabei ist er verschiedenen Menschen in ihrem Alltag begegnet und hat sich mit der Geschichte des Ortes beschäftigt. Abschließend teilte er seine Eindrücke in einer Lesung und überzeugte mit seinen literarischen Fähigkeiten und detaillierten Beobachtungen. Alle interessierten Bürger:innen sind nun zu einer weiteren Lesung am 01. Februar 2024 um 18 Uhr ins Gemeinde- und Vereinshaus Briesen eingeladen und zugleich aufgefordert, gemeinsam über den Ort Briesen zu diskutieren: Wie gestaltet sich das gemeinsame Leben? Welche öffentlichen Orte gibt es in Briesen? Was fehlt? Welche Rolle spielt Briesen in der Region? Welches Miteinander ist für die Zukunft wünschenswert? Wie kann man die Dorfgemeinschaft stärken? Der Eintritt ist frei.

Lesung und Gespräch sind Ausgangspunkt für ein weiteres geplantes Projekt, das in den kommenden Monaten im Rahmen des Bundes-Förderprogramms „Aller.Land“ starten könnte: Unter dem Titel „Dorf.Fragen“ sollen gemeinsam mit den in Briesen und Umgebung lebenden Menschen Orte der Dorfgemeinschaft geschaffen und gestärkt werden. Vorstellbar ist dabei alles, was unterhalb einer Baugenehmigung läuft.

Eindrücke der 2. Lesetour am 07. Oktober - Friedland/Klein Schauen/Kagel

Die 2. Lesetour beginnt am 07. Oktober um 11 Uhr in Friedland

Eindrücke von der ersten Lesetour am 16. September - Briesen/Ziltendorf/Trebatsch

Die erste Lesetour beginnt am 16. September um 11 Uhr in Briesen

„Campus SCHREIB Kultur“ bringt sechs Autorinnen und Autoren in den Landkreis Oder-Spree

Sechs Orte, sechs Autor:innen: Der zweite „Campus Kultur – Burg Beeskow & KulTuS e.V.“* in diesem Jahr wird sich als „Campus SCHREIB Kultur“ dem Thema Literatur widmen. Für jeweils zwei Wochen werden junge Publizist:innen, Literat:innen und Wortkünstler:innen Menschen in ihrem Alltag begleiten und – jenseits jeglicher Dorfromantik – einen Blick auf das Leben im ländlichen Raum in Oder-Spree werfen. Den Auftakt machen Philip Hart (Briesen), Christian Bangel (Ziltendorf/Aurith) und Ann Esswein (Trebatsch), die am ersten Septemberwochenende ihre 14-tägigen Schreibaufenthalte beginnen. Am Ende des Monats (23.09-7.10.) folgen dann Ruth-Maria Thomas (Klein Schauen) und Sarah von Lüttichau (Kagel). Parallel zu ihnen wird die Spoken Word Künstlerin Lucia Lucia in der Friedländer Grundschule ihre Arbeit aufnehmen und dort Schülerinnen und Schüler im Unterricht begleiten und ans kreative Schreiben heranführen.

16. September
11 Uhr Lesung Philip Hart, Gemeinde- und Vereinshaus Briesen
14 Uhr Lesung Christian Bangel, Bürgerhaus Ziltendorf
17 Uhr Lesung Ann Esswein, Ludwig-Leichhardt-Museum Trebatsch

7. Oktober
11 Uhr Lesung Lucia Lucia, Grundschule Friedland
15 Uhr Lesung Ruth-Maria Thomas, Dorfplatz Klein Schauen
18 Uhr Lesung Sarah von Lüttichau, ZEBRA Kagel

Der Eintritt zu den Lesungen ist frei. An beiden Tagen verkehrt ein Bus-Shuttle zwischen den einzelnen Lese-Orten, eine Anmeldung dafür ist zwingend notwendig (Tel. 03366 352706 oder info@burg-beeskow.com).

6 Autor:innen

Slam Poetin Lucia Lucia

in Friedland

© Stefan List

Autorin und Journalistin Ann Esswein

in Trebatsch

© Stefan List

Journalist Christian Bangel

in Ziltendorf

© Stefan List

Autorin Ruth-Maria Thomas

in Klein Schauen

© Stefan List

6 Orte

Campus SCHREIB Kultur

Autorin Sarah von Lüttichau

in Kagel

© Stefan List

Autor Philip Hart

in Briesen

© Stefan List

Ankunft der „Abseits.“ - Stipendiaten Judith Zander und Sven Gatter an der Blabber

Mit dem „Mittagsläuten“ sind die Autorin Judith Zander und der Fotograf Sven Gatter am 1. August als erste „Abseits.“-Stipendiat:innen im ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers Günter de Bruyn (1926–2020) an der Blabber (Landkreis Oder-Spree) begrüßt worden. Pünktlich um 12 Uhr läutete Hausherr Wolfgang de Bruyn dazu jene Glocke, mit der schon sein Vater dort an den Mittagstisch rief. Anschließend wurden Judith Zander und Sven Gatter zu Pellkartoffeln, Quark und Leinöl eingeladen.

Im ersten Jahr der Ausschreibung ist „Abseits.“ – Das Günter-de-Bruyn-Stipendium Teil des dreijährigen Projektes „Campus Kultur – Burg Beeskow & KulTuS e.V.“.  

15. Mai 2023: Fertigstellung der Bühne in Rehfelde - Campus Bürgerkultur

Bühne Rehfelde Campus Bürgerkultur© Fabian Brauns
Ein Blick von oben... die neue Bühne in Rehfelde

Die Bühne in Rehfelde in der Bauphase

Die Bühne in Rehfelde im Bau© Anne-Marie Graatz, Burg Beeskow
"Vom Abreißen und Aufbauen" - Die Bühne im Bau

2. Ankerpunktetreffen auf Burg Beeskow
Mai 2023

Heimspiel in Beeskow: Welche Effekte hat die Kultur auf dem Land? Und: Wie lassen sich Menschen und Orte aufschließen? Das waren die bestimmenden Fragen, mit denen wir uns beim zweiten Ankerpunktetreffen in zwei Workshops zu Themen der Regionalentwicklung und Gemeinwesenarbeit beschäftigt haben. Daneben bekamen die Teilnehmenden der weiteren Ankerpunkte an diesem sonnigen 17. Mai 2023 natürlich auch einen Einblick in die Arbeit von „Campus Kultur“.

Museumswerkstatt museum oder-spree, Burg Beeskow© Anne-Marie Graatz, Burg Beeskow
Workshop Regionalentwicklung, Museumswerkstatt museum oder-spree, Burg Beeskow

Ein Frühlingsausflug ins „Abseits“ - Jurytreffen am 05. Mai 2023

LANDKULTUREN: Teilhabe - Zukunft (LAKUTEZU)

LAKUTEZU erforscht die Praktiken ländlicher Akteursnetzwerke der zeitgenössischen Kulturproduktion und identifiziert Gelingsbedingungen für die zukunftsfähige Weiterentwicklung von ländlichen Räumen. Dafür soll im Landkreis Oder-Spree unter anderem mit den Projekten „Campus Kultur“ und „DOK 15518“ zusammengearbeitet werden, die bis 2024 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im Programm „Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum“ gefördert werden. Zu den Zielen des Projektes LAKUTEZU gehört es, mit den Akteur:innen Empfehlungen zur erfolgreichen Einbeziehung kultureller Praktiken in die Entwicklung ländlich geprägter Räume zu erarbeiten und darüber auch einen Beitrag für kritische Landforschung zu leisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle von Kunst und Kultur. Als Untersuchungsmethode dienen den Forschenden dabei kollaborative Workshops, in denen die Akteur:innen der Kunst- und Kulturszene ins Gespräch kommen wollen. LAKUTEZU ist ein dreijähriges, praxisorientiertes Forschungsprojekt des Fachgebietes Stadtplanung der BTU Cottbus-Senftenberg und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Programmes „Faktor K - Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert.

1. Ankerpunktetreffen im
Oderbruch Museum Altranft März 2023

Erster Vor-Ort-Workshop zum Thema: „Gelingen und Misslingen: Einblicke und Erfahrungsaustausch. Eine Einladung nach Altranft“

Der Workshop fand am 20. März 2023 im Oderbruch Museum Altranft statt. Im Zentrum des ersten Vor-Ort-Workshops stand das persönliche Kennenlernen sowie die gemeinsame Diskussion und der praxisorientierte Austausch.

Erstes Ankerpunktetreffen im Oderbruch Museum in Altranft© Anja Lange, Burg Beeskow
Erstes Ankerpunktetreffen im Oderbruch Museum in Alt Ranft

Das „Abseits.“-Stipendium

August 2023: Stipendium

Blabberschäferei

© Burg Beeskow
Bald ein Arbeitsort auf Zeit: das Wohnhaus Günter de Bruyns

Januar 2023: Auf ins „Abseits“!

Blabberschäferei

© Burg Beeskow
Die ehemalige Blabberschäferei

Kulturkonferenz „Kunst und Kuchen“

Schloss Trebnitz, 17. September 2022

Am 17.9.2022 wurde im Rahmen von „Campus Kultur“ die Zivilgesellschaftliche Messe der Akademie der Dorfhelden, ein jährliches Programm für Aktive der Zivilgesellschaft (MOL), mit der ebenfalls jährlich stattfindenden Kulturkonferenz des Nachbarlandkreises LOS zusammengelegt. Auf dem Programm standen Fragen von Demokratie, Dorfkultur und Standortentwicklung. Wie verändert sich das Leben auf dem Land? Wer gestaltet es? Und warum ist es wichtig, sich einzubringen? Am Ende fanden sich etwa 40 Kulturakteur:innen aus LOS und MOL zum Gespräch zusammen, Ehrenamtler:innen aus diversen Vereinen, Mitarbeiter:innen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BB sowie des Kultur- und Sportamtes Oder-Spree, Mitglieder der Dörferbewegung und Ortschronist:innen.

Station 2 - Gutshof Neuendorf im Sande

Rund 40 Bahnminuten von Berlin entfernt, liegt bei Fürstenwalde der Gutshof Neuendorf im Sande. Das Gelände umfasst insgesamt 36 Hektar Land, davon rund 24 Hektar Ackerfläche.

Das Landwerk Neuendorf im Sande war von 1932 bis 1941 jüdische Ausbildungsstätte zur Vorbereitung der Auswanderung, ein sogenanntes Hachschara-Lager. Die Nationalsozialisten funktionierten dann das Gelände zum Sammel- und Zwangsarbeitslager (1941-43) um. Später diente das Landwerk als landwirtschaftliche Arbeitsstätte für Kriegsgefangene (1943-45). Zu DDR-Zeiten war das Gelände Volkseigenes Gut.

Die Geschichte der Hachschara ist in Deutschland kaum öffentlich sichtbar. Alle anderen Hachschara-Stätten (allein in Brandenburg gab es 16 davon) sind zerstört oder nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Im Oktober 2018 erwarb der Verein Zusammen in Neuendorf – S.A.N.D.E. e.V. den Gutshof mithilfe der Stiftung trias und der Terra Libra Immobilien GmbH.

Campus Kultur - Erinnerungskultur in Neuendorf im Sande

Ein Videobeitrag zum Projekt "Campus Kultur" in Neuendorf im Sande

September 2022: Symposium

© Burg Beeskow
Podiumsdiskussion zu "Erinnerungskultur"

Juli 2022: Ideenbörse 

© Burg Beeskow
Ideen für die alte Tankstelle auf den Landgut Neuendorf im Sande

September 2022: Projekttage 

© Burg Beeskow
Projekttage auf dem Landgut Neuendorf im Sande

Juni 2022: „Lazy Sunday“

© Gehazu e.V.
Die „Tanke“ auf dem Landgut Neuendorf im Sande

Der Start - von Beeskow in die Region

09. April 2022: Bustour durch MOL und LOS

© Burg Beeskow
Halt in Neuendorf im Sande mit "OTTO"

Januar 2022: Burg wird kultureller Ankerpunkt

Nordseite der Burg Beeskow© Thomas Kläber
Nordseite der Burg Beeskow

Das Projekt - Campus Kultur

Drei Jahre lang will sich das Kultur-, Bildungs- und Ausstellungszentrum Burg Beeskow im Rahmen des Projektes „Campus Kultur“ weiter in den ländlichen Raum hinein öffnen. Geplant ist - angelehnt an die Themen des museums oder-spree -, zweimal jährlich an wechselnden Orten einen temporären Campus einzurichten, auf dem sich Künstler:innen und Kulturakteure mit diesen Themen ebenso auseinandersetzen wie mit aktuellen Fragestellungen, denen sie dort begegnen. Begleitung und Unterstützung erhalten sie dabei von ortsansässigen Vereinen und Initiativen. Kleinere und größere Veranstaltungen, die aus dem Campus heraus entwickelt werden, sollen außerdem dazu beitragen, ihn im jeweiligen Dorf zu verankern.  

Die Ergebnisse dieser beiden temporären „Kulturlabore“ werden anschließend auf der jährlichen Kulturkonferenz Oder-Spree präsentiert. Als mögliche Campus-Orte sind unter anderem Trebatsch mit seinem Ludwig-Leichhardt-Museum, das Landgut Neuendorf im Sande als ehemalige Hachschara-Stätte und Görsdorf mit der alten Blabberschäferei als Wohn- und Arbeitsort des Schriftstellers Günter de Bruyn angedacht.

„Campus Kultur“ ist eines von insgesamt acht landesweiten Projekten, die in den kommenden drei Jahren vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im Rahmen des Programms „Regionale Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum“ gefördert werden. Im Landkreis Oder-Spree kommt neben dem „Campus“ mit „DoK 15518 – Dorfkunst 15518“ der Vereine LandKunstLeben (Steinhöfel), Haus des Wandels (Heinersdorf) und ZuSaNe (Neuendorf im Sande) noch ein zweites Projekt in den Genuss der Landesförderung. 

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