Kunst und Architektur im Bistum Lebus

Spurensuche in einer unentdeckten Kulturlandschaft

Das beidseits der Oder gelegene Bistum Lebus durchlebte im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte. Obwohl die 1124/1125 gegründete Diözese bereits im Jahr 1598 wieder unterging, ist im Gebiet des einstigen Bistums Lebus bis heute ein überraschend reiches und vielgestaltiges kunsthistorisches und architektonisches Erbe erhalten geblieben. Zwischen den bedeutenden Kunstzentren Großpolens, Schlesiens, Sachsens, der Lausitz und der Mark Brandenburg gelegen, spiegeln die Kirchenbauten des Lebuser Landes deren Einflüsse wieder. Neben den eindrucksvollen Großbauten in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde gibt es im Gebiet des einstigen Lebuser Bistums eindrucksvolle Stadtkirchen, Templer- und Johanniterbauten sowie zahlreiche ländliche Gotteshäuser mit unerwarteten Schätzen zu entdecken. 

Die Wanderausstellung „Kunst- und Architektur im Bistum Lebus. Spurensuche in einer unentdeckten Kulturlandschaft“ lädt Sie dazu ein, dieses bedeutsame kunst- und bauhistorische Erbe zu entdecken.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: 27. März 2026, 17 Uhr

WO: Salzhaus, Burg Beeskow

Die Ausstellung wird bis zum 29. April 2026 gezeigt