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Papiertheater-Werkstatt

Über die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, erfreut sich das Papiertheater heute wieder zunehmender Beliebtheit. Im Rahmen einer jeweils dreiwöchigen Papiertheaterwerkstatt arbeiten auf der Burg Beeskow sechs Künstler:innen, aus verschiedenen Sparten an neuen Papiertheaterprojekten. Mit den Papiertheatertagen präsentieren sie am Ende der Werkstatt ihre entstandenen Inszenierungen.

Das Papiertheater ist eine Kunstform, die sich seit Ende des 18. Jh in ganz Europa, später auch darüber hinaus ausbreitete: Mit Hilfe von gedruckten Ausschneidebögen wurden Miniaturtheater aus Papier gebaut, mit denen man im eigenen Wohnzimmer Szenen großer Theaterklassiker nachspielen konnte. Es war der Fernseher jener Zeit – mit einem großen Unterschied: Um in diesem Kasten bewegte Bilder betrachten zu können, bedarf es der eigenen Kreativität und Spielfreude. Über die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, erfreut sich das Papiertheater heute in aller Welt wieder zunehmender Beliebtheit.

Traditionelle Spielformen sind noch zu finden; viele zeitgenössische Inszenierungen hingegen lösen sich von der klassischen Form des Guckkastenprinzips und erobern neue Frei- und Spielräume. Hier erweist sich die Kunstform des Papiertheaters als ein ideales Medium, um der künstlerischen Sprache von Künstler:innen der verschiedensten Sparten Ausdruck zu verleihen. Auch in der Pädagogik erfahren verwandte Formen des Papiertheaters, wie das japanische "Kamishibai" ein Comeback.

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