Museum Utopie und Alltag

Das Museum Utopie und Alltag vereint das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt und das Kunstarchiv Beeskow. Mit 170.000 Objekten der Alltagskultur und 18.500 Werken der bildenden und angewandten Kunst sowie des Laienschaffens bewahrt es einen in seinem Umfang und in seiner Zusammensetzung außergewöhnlichen Bestand zur Kulturgeschichte der DDR.

20. Juni 2021
  • Im Depot: In 24 Grafikschränken werden weit über 10.000 grafische Blätter und Zeichnungen aufbewahrt. Im Hintergrund: Christian Heinze, Aus dem Leben Ernst Thälmanns, 1982 - 83, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, VG Bild-Kunst Bonn 2019

    Im Depot: In 24 Grafikschränken werden weit über 10.000 grafische Blätter und Zeichnungen aufbewahrt. Im Hintergrund: Christian Heinze, Aus dem Leben Ernst Thälmanns, 1982 - 83, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, VG Bild-Kunst Bonn 2019 

  • Im Depot: kleinformatige Gemälde werden in Regalen gelagert, im Zentrum: Günther Friedrich, Porträt H. Pötsch, o.J., Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow

    Im Depot: kleinformatige Gemälde werden in Regalen gelagert, im Zentrum: Günther Friedrich, Porträt H. Pötsch, o.J., Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow 

  • Besucher im Depot, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow

    Besucher im Depot, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow 

  • Besucherin vor Büsten von Gustav Seitz, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, Stiftung Gustav-Seitz

    Besucherin vor Büsten von Gustav Seitz, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, Stiftung Gustav-Seitz 

  • Gäste im Depot, im Hintergrund: Erich Enge, Die Erben des Manifests - Aurora, 1967/68, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

    Gäste im Depot, im Hintergrund: Erich Enge, Die Erben des Manifests - Aurora, 1967/68, Foto: Kevin Fuchs © Kunstarchiv Beeskow, VG Bild-Kunst, Bonn 2019 

  • Teilmotiv des Wandbildes am neuen Depotgebäude des Kunstarchiv Beeskow, Various & Gold 2019

    Teilmotiv des Wandbildes am neuen Depotgebäude des Kunstarchiv Beeskow, Various & Gold 2019  © Christian Gaubert

  • Im Depot: die Gemälde-Zuganlage, Foto: Kevin Fuchs, v.l.o.n.r.u.: Horst Jurtz, Premer Bilderbogen,1988/89; Matthias Jaeger, Porträt (2), 1981, VG Bild-Kunst, Bonn2019; Michael Ihrke, Märkische Landschaft, 1982; Fritz Duda, Blumenstilleben, 1958, VG Bild-Kunst, Bonn 2019; P.P. Demidow, Landschaft bei Moskau, 1980; Eberhard Dietzsch, Rostower Landschaft, o. J.; Hermann Drost, Lebensabend, 1972; Lothar Weber, Porträt Ernst Brünkmann, 1965, VG Bild-Kunst,Bonn 2019; Norbert Wagenbrett, Arbeiterporträt, 1986, VG Bild-Kunst Bonn, 2019; Ulla Walter, Für Olof Palme, 1986; Willy Sitte, Apartheid, 1986; VG Bild-Kunst, Bonn 2019; Hanna Skriabin, Ansicht von Warschau, 1977

    Im Depot: die Gemälde-Zuganlage, Foto: Kevin Fuchs, v.l.o.n.r.u.: Horst Jurtz, Premer Bilderbogen,1988/89; Matthias Jaeger, Porträt (2), 1981, VG Bild-Kunst, Bonn2019; Michael Ihrke, Märkische Landschaft, 1982; Fritz Duda, Blumenstilleben, 1958, VG Bild-Kunst, Bonn 2019; P.P. Demidow, Landschaft bei Moskau, 1980; Eberhard Dietzsch, Rostower Landschaft, o. J.; Hermann Drost, Lebensabend, 1972; Lothar Weber, Porträt Ernst Brünkmann, 1965, VG Bild-Kunst,Bonn 2019; Norbert Wagenbrett, Arbeiterporträt, 1986, VG Bild-Kunst Bonn, 2019; Ulla Walter, Für Olof Palme, 1986; Willy Sitte, Apartheid, 1986; VG Bild-Kunst, Bonn 2019; Hanna Skriabin, Ansicht von Warschau, 1977 

Am Standort Eisenhüttenstadt ist zudem architektonisches und städtebauliches Kulturerbe erlebbar. Die als »erste sozialistische Stadt« der DDR konzipierte Planstadt ist heute das größte zusammenhängende Flächendenkmal Deutschlands.

Das Museum Utopie und Alltag zeigt Alltagskultur, Kunst und Architektur im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit, von sozialistischem Gesellschaftsentwurf und realem Alltag. Das Versprechen einer besseren Gesellschaft stand in der DDR im Kontrast zur Lebenswirklichkeit vieler Menschen. Das Ideal wurde als Staatsutopie ideologisch vereinnahmt und diskreditiert. Das Museum Utopie und Alltag widmet sich diesem Widerspruch. Es veranschaulicht die Wechselwirkung von Alltagskultur, Kunst, Architektur und Gesellschaftssystem.

Besuch

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Das Kunstarchiv Beeskow kann nur im Rahmen von Führungen sowie von Veranstaltungen besucht werden.
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Das Museum Utopie und Alltag beleuchtet Geschichte anhand der visuellen und materiellen Kultur der DDR mit Blick auf gegenwärtige Themen wie Umbrüchen in der Arbeitswelt, die Gleichberechtigung, den Strukturwandel der Städte und die Zukunft einer auf Umweltverbrauch und Wachstum ausgerichteten Gesellschaft. Die Sammlungen geben hierzu vielfältige historische Impulse.

Kunstarchiv Beeskow

Kunstarchiv Beeskow

Spreeinsel 2
15848 Beeskow
T: 03366 – 35 27 35

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