Burgschreiber und Burgschreiberinnen

Das Amt „Burgschreiber zu Beeskow“ besteht bereits seit dem Jahre 1993 und wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von fünf Monaten ausgeschrieben.

Die Burgschreiber und Burgschreiberinnen stellen eine Bereicherung für das kulturelle Leben der Burg, Stadt und Region dar. Insbesondere die zusätzlich zu den eigenen Arbeitsvorhaben verfassten  literarischen Notizen bzw. Miniaturen und Zeitungskolumnen treffen häufig den Nerv der Zeit und Bürger und Bürgerinnen vor Ort.

Das Amt wird alljährlich für die Dauer von fünf Monaten verliehen. Es ist verbunden mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 1.000,00 € und freiem Wohnraum auf der Burg Beeskow. Für die Amtsinhaber besteht für die Dauer des Stipendiums Residenzpflicht in der Stadt Beeskow.

Das Stipendium ermöglicht der Burgschreiber, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in der Stadt und Region einzubringen. Die Burg unterstützt die Burgschreiberin, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen, beispielsweise in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und/oder kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. 

Liste der Burgschreiber und Burgschreiberinnen

Liste der Burgschreiber und Burgschreiberinnen

2021 Martine Lombard
2019 Stefan Hornbach
2018 Sascha Macht
2017 Regina Hilber
2016 Dr. Klaus Berndl
2015 Volker Harry Altwasser
2014 Carsten Zimmermann
2013 Rainer Stolz
2012 Dr. Inka Bach
2011 Vera Kissel
2010 Armin Strohmeyr
2009 Nina Jäckle
2008 Ralph Hammerthaler
2007 Ines Geipel
2006 Martin Ahrends
2005 Joachim Walther
2004 Katja Lange-Müller
2003 Richard Pietraß
2002 Henryk Bereska
2001 Anja Tuckermann
2000 Dietrich Gronau
1999 Ildiko Röd
1998 Sigrun Casper
1997 Andreas Albrecht
1996 Tilo Köhler
1995 Manfred Wolter
1994 Martin Stade
1993 Gert Loschütz

Martine Lombard ist neue Burgschreiberin zu Beeskow

Martine Lombard wird die 28. Burgschreiberin zu Beeskow. Darauf einigte sich die sechsköpfige Jury nach langer Beratung. Keine leichte Aufgabe, denn mit insgesamt 50 eingegangenen Bewerbungen war das Feld der Bewerberinnen breit gefächert.

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