Burgschreiber und Burgschreiberinnen

Das Amt „Burgschreiber zu Beeskow“ besteht bereits seit dem Jahre 1993 und wird vom Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow für die Dauer von fünf Monaten ausgeschrieben.

Die Burgschreiber und Burgschreiberinnen stellen eine Bereicherung für das kulturelle Leben der Burg, Stadt und Region dar. Insbesondere die zusätzlich zu den eigenen Arbeitsvorhaben verfassten  literarischen Notizen bzw. Miniaturen und Zeitungskolumnen treffen häufig den Nerv der Zeit und Bürger und Bürgerinnen vor Ort.

Das Amt wird alljährlich für die Dauer von fünf Monaten verliehen. Es ist verbunden mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 1.000,00 € und freiem Wohnraum auf der Burg Beeskow. Für die Amtsinhaber besteht für die Dauer des Stipendiums Residenzpflicht in der Stadt Beeskow.

Das Stipendium ermöglicht dem Burgschreiber, eigene literarische Vorhaben umzusetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in der Stadt und Region einzubringen. Die Burg unterstützt die Burgschreiberin, eigene Vorstellungen und Ideen für Projekte vor Ort zu verwirklichen, beispielsweise in Form von Lesungen, in Zusammenarbeit mit Schulen und/oder kulturellen Einrichtungen sowie der lokalen Presse. 

Mae Schwinghammer ist neue:r Burgschreiber:in zu Beeskow

Mae Schwinghammer wird neue:r Burgschreiber:in zu Beeskow. Darauf einigte sich die fünfköpfige Jury am 24.09.2021 nach langer Beratung. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr mehr als 30 Autor*innen aller Altersklassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um das Amt beworben; die eingereichten Textbeiträge reichten von Lyrik über Prosa bis zu Hörspielen, Theaterstücken und Drehbuchauszügen.

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Neue Burgschreiberrichtlinien

Als Ausdruck des Kulturwillens der Bevölkerung von Beeskow und des Landkreises OderSpree und in der Absicht, Literatur und Publizistik als Mittel zur Verständigung für alle Bürger zu fördern, haben Stadt und Landkreis das Amt des Burgschreibers zu Beeskow eingerichtet.

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