Ausschreibung zum Brandenburgischen Kunstpreis 2022

Die Märkische Oderzeitung und die Stiftung Schloss Neuhardenberg laden zur Beteiligung am Brandenburgischen Kunstpreis 2022 ein. Diese Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke. Prämiert werden Werke der Malerei, Grafik, Plastik/Installation und Fotografie.

10. Dezember 2021

© Seenland Oder-Spree/Stefan Jacobs

Der Preis für Fotografie wird seit 2018 von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gestiftet. Über die Vergabe der dotierten Preise entscheidet eine unabhängige Jury. Das Preisgeld beträgt 4.000 Euro je Kategorie.

Bewerben können sich alle Künstlerinnen und Künstler, die im Land Brandenburg leben oder arbeiten. Die Anzahl der Einreichungen ist auf ein Werk begrenzt, das aus mehreren Teilen bestehen kann und in den letzten zwölf Monaten entstanden sein muss. Es darf eine Gesamtfläche von 200 × 130 cm bzw. 130 × 200 cm nicht überschreiten. Plastische Arbeiten müssen physisch von einer Person bewegt werden können. Für Sockel bzw. Podeste ist seitens der Künstlerinnen und Künstler zu sorgen.

Die Bewerbung erfolgt digital mit der Übermittlung mindestens einer Abbildung, die die Arbeit in einer Qualität zeigt, die für eine gedruckte Veröffentlichung geeignet ist (mindestens 300 dpi als jpg-Datei, vorzugsweise per E-Mail). Für den Ausstellungskatalog werden zudem benötigt: eine Vita mit Angaben zum Geburtsjahr und -ort, zur Ausbildung, zu Arbeitsbereichen, Wohn- und Arbeitsort sowie zu den wichtigsten Einzelausstellungen bzw. Ausstellungsbeteiligungen, ein Porträtfoto (mindestens 300 dpi und bitte mit Angabe des Fotografen / der Fotografin sowie mit dem Hinweis, ob eine Mitgliedschaft bei der VG Bild-Kunst besteht) und Angaben zum eingereichten Werk wie Titel, Entstehungsjahr, Technik, Material, Maße (Höhe vor Breite), Versicherungssumme und eine knappe Werkerläuterung. Das erforderliche Bewerbungsformular steht unter www.moz.de/kunstpreis und www.schlossneuhardenberg.de als Download zur Verfügung.

Eine Vorjury trifft aus diesen digitalen Einreichungen eine Auswahl für die Preisvergabe und für eine damit verbundene Ausstellung, die – vorbehaltlich der dann geltenden Hygienevorgaben – in Neuhardenberg vom 10.7. bis zum 4.9.2022gezeigt wird. Die Künstlerinnen und Künstler der so ermittelten Arbeiten werden nach der Nominierung eingeladen, die Originalwerke am 4./5.7.2022 in Neuhardenberg einzureichen. Die Hauptjury unter Vorsitz von Frank Mangelsdorf tagt am 6.7.2022. Prämiert wird nur das Original. Für die Preisträgerinnen und Preisträger ist eine Mitwirkung an Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit unbedingt erwünscht. Dazu zählen vor allem die Mitwirkung an einem filmischen Porträt und die Anwesenheit bei der Preisverleihung.

Aus gegebenem Anlass möchten die Veranstalter auf folgende ergänzende Vorgaben für die Einreichungen hinweisen: Fotografien müssen gerahmt eingereicht werden. Arbeiten aus Alu-Dibond und filigranen Materialien sind vom Versicherungsschutz ausgenommen und können nur nach Rücksprache mit den Kuratoren gezeigt werden. Eingereichte Arbeiten, die den oben genannten Vorgaben nicht entsprechen, können nicht zugelassen werden. Die Kuratoren sind in der Umsetzung der Ausstellung frei und behalten sich das Recht vor, im Sinne einer stimmigen Gesamtpräsentation Gewichtungen vorzunehmen.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, dem 7.8.2022, um 12 Uhr im Freien auf Schloss Neuhardenberg statt. Eine Teilnahme an der Preisverleihung ist nur auf persönliche Einladung und Anmeldung möglich.

In diesem Rahmen wird auch der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ein Lebenswerk verliehen sowie der Nachwuchsförderpreis für bildende Kunst des Landes Brandenburg, gestiftet von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Diese als Stipendium vergebene Auszeichnung richtet sich an Maler, Grafiker, Bildhauer, Objektkünstler sowie Gestalter interdisziplinärer Projekte bis zum vollendeten 40. Lebensjahr. Eine gesonderte Ausschreibung dafür erfolgt durch das Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg.