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Ausstellungseröffnung: Negativbilder. Grafik von Dieter Tucholke

14.10.2017 bis 11.02.2018

Die neue Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow ist dem Grafiker Dieter Tucholke (1934-2001) gewidmet, der sich in der DDR intensiv und kritisch mit der deutschen Historie beschäftigt hat. Im Mittelpunkt steht seine Grafikfolge „Negativbilder“, die er 1980/81 zur preußischen Geschichte schuf und die zu seinen bekanntesten Werken gehört. Der Künstler konzentrierte sich darin auf die Schwächen und Laster der preußischen Könige, denn ihren sogenannten Tugenden misstraute er zutiefst. In einer bis heute faszinierenden Bildsprache hat Tucholke die Porträts aus Symbolen und Objekten zusammengesetzt, die von kurzen spöttischen Texten begleitet werden.

Parallel zu den grafischen Collagen baute Tucholke aus skurrilen Fundstücken große Objekte, von denen eines als Leihgabe des BLmK (Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst) in der Ausstellung präsentiert wird. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher Dieter Tucholke in einem akustischen Porträt des Komponisten Prof. Lothar Voigtländer hören, der zur Eröffnung (14.10.2017) elektro-akustische Werke aufführen wird.

 

Dieter Tucholke: 1934 in Berlin geboren, 1952-57 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr, seit 1957 freischaffend in Berlin, 1980 Ausstellung der „Negativbilder“ in der Galerie Arkade in Ost-Berlin und 1982 im Predigerkloster in Erfurt, 1983 Beginn mit der Malerei, 1988 Ausstellung in der Galerie Däberitz in Bergisch-Gladbach, 2001 in Berlin gestorben.

 

Eine Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow, kuratiert von Dr. Angelika Weißbach.

 

Die Ausstellung ist bis zum 11.02.2018 in der Galerie der Burg Beeskow zu sehen.